Die Berufshaftpflicht für IT Freiberufler

Mein Freund ist als IT Freelancer bei Banken und Versicherungen im Einsatz. Dabei bearbeitet er wichtige Projekte von der Entwicklung neuer Software Systeme bis hin zur Anpassung an die spezifischen Unternehmensnetzwerke.

Die Absicherung als Freelancer nicht vergessen

Und bisher ging immer alles gut. Die Projekte konnte er halbwegs termingerecht und zur Zufriedenheit seiner Kunden abarbeiten. Doch vor ein paar Wochen hat er einen richtigen Bock geschossen. Durch seine Unachtsamkeit kam es zu einem fatalen Netzwerkausfall bei einem Kunden von ihm. Und dadurch konnten ganze Abteilungen nicht mehr arbeiten, was einen immensen Schaden verursachte. Erst nach 28 Stunden lief das System wieder wie gewohnt.

Der Kunde war natürlich weniger begeistert und wollte den Schaden ersetzt haben. Zum Glück hat mein Freund eine Berufshaftpflicht Versicherung abgeschlossen, welche für solche Fälle auch gedacht ist. Der Schaden wurde vom Kunden auf etwa 45.000 Euro beziffert. Zum Glück hat die Berufshaftpflicht-Versicherung auch gleich eine vorläufige Deckungszusage gegeben und sich der Sache angenommen. Außer einer Selbstbeteiligung von 1000 Euro muss mein Freund also keinen finanziellen Verlust befürchten. Ich bin zwar nicht im Projektgeschäft tätig, aber trotzdem hat mir sein Fall zu denken gegeben. Ich habe mich deshalb mal vorab über die Berufshaftpflichtversicherung informiert, um meine Situation mit einem Fachberater besprechen zu können. Wer sich zur Berufshaftpflicht weiter informieren möchte, der kann hier weitere Informationen und einen Berufshaftpflicht Vergleich erhalten.

Individuelles Angebot nach einer Risikoanalyse erstellen lassen

Nachdem ich mich etwas über meine eigenen Absicherungsmöglichkeiten mit einer Berufshaftpflicht oder Betriebshaftpflicht Versicherung informiert habe, fiel mir auf, daß es nur wenige passende Versicherungspakete gibt. Darum lasse ich mich auch individuell beraten und eine Risikoanalyse meiner Tätigkeiten erstellen. Dann erhalte ich hoffentlich ein günstiges Angebot, um eine betriebliche Absicherung zu bekommen. Über die Möglichkeiten der betrieblichen Absicherung mit einer Betriebshaftpflicht-Versicherung sollte man sich gut informieren. Man kann man sich auf dieser Webseite hier zur Betriebshaftpflichtversicherung informieren.

O2 und Mehrwertdienste

Gerade eben habe ich meine erste O2 Rechnung durchgelesen und bin gleich wieder sauer. Als kostenpflichtiger Mehrwertdienst steht da Wap-Abo: Radio&TV/net mobile AG mit 5,39 Euro drauf. Natürlich habe ich nichts abgeschlossen, also bei der O2 Hotline angerufen.

Dort erhält man die gleiche Antwort, wie bei Vodafone oder der Telekom früher auch: man kann da nichts machen und ich muss mich mit dem Anbieter in Verbindung setzen. Unfassbar dieses Telekommunikationsgesetz!!! Da wird einem Tür und Tor geöffnet für den Missbrauch und Verbraucherabzocke. Natürlich habe ich keine Chance dieses Geld wieder zu bekommen. Das Internet ist voll mit Berichten zu der Firma net mobile AG, alle negativ.

Eine Gesetzesänderung ist dringend nötig

mehrwertdiensteWie kann es sein, daß diese Mehrwertdienste sich immer noch im Schutze der Telekomkonzerne an den Verbrauern unberechtigt bereichern können? Unfassbar, was die Bundesregierung hier seit Jahren versäumt. Man erteilt mit der Abbuchungserklärung bei einem Mobilfunkvertrag auch allen möglichen Drittanbietern die Gelegenheit unberechtigt Geld abzubuchen und kann sich nicht dagegen wehren. Denn die Rechnung beim Telekomdienst zu kürzen funktioniert nicht, denn die Telekomanbieter müssen die Gelder auch abführen. Und dann kommt irgendwann die Kündigung des Handyvertrags, wenn man Teilbeträge nicht zahlt.

Jetzt kann also jede X-beliebige Firma einfach behaupten, daß diese eine offene Forderung hat und einfach so Geld abbuchen. Sich dann mit den Diensteanbietern in Verbindung zu setzen ist vielfach völlig unmöglich oder nur mit erheblichen Aufwand erfolgreich. Dann wird einfach behauptet man hätte zum Zeitpunkt x die Leistung y in Anspruch genommen. Auf Nachfrage welche Dienstleistung das denn sein, kommt dann häufig: das ist eine Dienstleistung von einem anderen Anbieter und man müsse sich mit denen in Verbindung setzen. Selbstverständlich kann man da auch keine Auskunft geben, denn die vorherige Firma ist dafür zuständig und man hat denen ja alle notwendigen Daten gegeben… Klar, verschleiern und täuschen.

Das Ganze hat Methode

Irgendwann werden die meisten schlapp machen und das abgebuchte Geld abschreiben. Werde ich auch, denn für 5 Euro ist mir der Aufwand zu hoch. Und was soll ich machen? Einen Anwalt einschalten und bezahlen, dann vor Gericht gehen?  Wie soll man dann die Beweislast führen, wenn man ja gar nicht weiß worum es geht, bzw. erst im Gericht über die Details informiert wird.

Es bleibt also nichts anderes übrig, als bei O2 alle Mehrwertdienste und bezahlen mit Handy deaktivieren zu lassen. Glücklicherweise haben alle Telekom Konzerne diese Möglichkeit. Aber kann das die Lösung sein? Soll das im Interesse der ehrlichen Mehrwertdiensanbieter sein? Es bleibt festzuhalten, daß die Bundesregierung hier ganz dringend handeln muß und die automatische Inkasso Funktion der Telekomkonzerne unbedingt abgeschaltet werden muß. Nur so kann ein Verbraucherschutz gewährleistet werden.